So Leute das wird vorraussichtlich mein letzter Eintrag.
Heute war mein letzter Arbeitstag und ausser Kofferpacken bleibt nicht mehr viel fuer mich zu tun. Morgen frueh fliege ich dann nach Perth, wo Lucas schon auf mich wartet. Mit ihm reise ich dann bis noch Broome bevor es endgueltig nach Hause geht.
see ya guys
Mittwoch, 20. Februar 2013
Samstag, 26. Januar 2013
Über Australia Day nach Tasmanien
Am
26. Januar war Australia day und somit hatten wir ein langes
Wochenende, ich weiß der 26. ist ein Samstag, aber in Australien
wird an Feiertagen die auf einen Samstag oder Sonntag fallen, ganz
einfach den nächsten Arbeitstag frei gemacht. Wir haben die ganze
Woche länger gearbeitet um am Freitag früher fliegen zu können, um
15:30 ging unser Flieger von Melbourne nach Hobart. Einen
wunderschönen Mitsubishi Outlander haben wir uns als Mietwagen
gegönnt, welcher gerade mal 6500 km gelaufen war. Unser erster
Campingplatz war direkt am Meer, die jungs haben im Zelt gepennt und
die Mädels haben es sich im Auto bequem gemacht.
Am
Samstag begann der Tag mit einem kurzen aber sehr kalten Bad im
Meer, danach gings ab zur Wineglass bay und Bay of Fires, welches 2
wunderschöne Strände sind. Wir halten auch an dem einen oder
anderen Aussichtspunkt und machten kurze Wanderungen. Am Abend ging
es auf einen Free Camp unterhalb von Launceston. In dieser Nach
hatten wir weniger Glück, da es so gegen 5 uhr zu regnen begann und
es leider bis 12 nicht aufhörte. Wir mussten das durchnässte Zelt
zum nächsten unterstand tragen und dorrt aufhängen, wir klopften es
aus, trockneten es mit den Handtüchern ab und haben es noch eine
Weile hängen gelassen. Da alle durchnässt und durch gefroren waren
entschieden wir uns in das Thermalbad in Launceston eine heiße
Dusche zu nehmen und zu warten bis das Wetter sich besserte.
Glücklicherweise war ab 1 Uhr strahlender Sonnenschein und wir
konnten unsere Reise fortsetzen. Wir schafften noch Cradle Mountain
und einen Aussichtspunkt auf dem Weg zu unserem nächsten Free Camp.
Dieses
Mal hatten wir mehr Glück, das Wetter hielt und wir konnten ohne
Probleme unser Lager abbauen. An unserem letzten Tag ging es zurück
nach Hobart, wo wir zum Mount Wellington gefahren sind, eine
atemberaubende Aussicht über Hobart. Danach ging nach Dunalley,
welches von der Walbränden schlimm mitgenommen wurde, 30% der Stadt
wurde zerstört und wir waren entsetzt da die Häuser bis auf die
Grundmauren und Kamine abgebrannt sind. Verblüfft hatte uns die
Willkür des Feuers, denn es war nicht ein Stadtteil zerstört und
der andere stand noch, nein wir sahen die Überreste einiger Häuser
und nur einen halben Meter daneben stand das Nachbarhaus unversehrt
ohne jegliche Spur eines Waldbrandes. Die Leute zelteten dort wo noch
3 Wochen zuvor ihre Häuser standen. Ich ergriff die Chance und
unterhielt mich mit der Bürgermeisterin und einer Mitarbeiterin des
Roten Kreuzes, welche in einem verlassenem Haus einen Informations-
und Ansprechpunkt für die Gemeinde errichtet hatten. Danach traten
wir die Heimreise an.
Infos
zu den Waldbränden in Dunalley
Montag, 21. Januar 2013
Tough Mudder Wochenende
Hey Leute,
dieses Wochenende habe ich beim "Tough Mudder" mitgemacht, einem 20 km Hindernislauf. Mit meinem Kumpel Evan ging ich zusammen an start. Zusammen bildeten wir das "shit kicker" team ( nicht meine Idee!!!) .
Alles ging am Freitag nach der Arbeit los, Evan seine Freundin Nadine und ich sind in eine kleines Dorf ohne Handyempfang kurz hinter Phillip Island gefahren, in welchen wir in einem Haus welchen zum Verkauf steht schlafen durften. Das Haus gehört irgendeinem Kumpel von Nadine. Mit an Bord war auch ihr Hund Buster mit welchem ich dann den Rest des Tages Ball gespielt habe.
Am Samstag ging es mit einer sehr großen Schüssel Müsli und vielen Früchten los. Um 12 war unser start, was uns genug zeit lies um gemütlich Richtung Phillip Island zu fahren und uns anzumelden. Nach dem wir unsere Team Outfits angezogen hatten, welche Evan freundlicherweise besorgt hatte, in welchen wir aussahen wie Rednecks, haben wir uns erstmal die Haare schneiden lassen. Die Veranstalter stellten die Maschinen zur Verfügung, Hand anlegen musste man jedoch selbst.
11:50 Zeit um an start zu gehen, um in die Startzone zu gelangen musste man schon über eine Wand klettern, so nach dem Motto " Wer das nicht schafft, kanns grad lassen". Danach hat der Veranstalter ein paar Worte zur Sicherheit und der Strecke gesagt und den Tough mudder Schwur zu welchem wir auf die Knie gehen und die rechte Hand heben mussten ( Ein wenig zu ernst aber mitgehangen mitgefangen):
As a Tough Mudder I pledge :
- I understand that Tough Mudder is not a race but a challenge
- I put Teamwork and Camaraderie before my course time
- I do not whine - kids whine
- I help my fellow mudders complete the course
- i overcome all fears
Danach gings auch schon los, nach 150m das erste Hindernis, ein container voller Eis welchen wir durchqueren mussten, danach war man komplett durchnässt und dieser Zustand änderte sich auch für den Rest des Wettkampfes nicht. Danach folgten 20 km Laufen und etliche Hindernisse wie, Mauern, Tunnel, quer hängende Leitern, Half pipes die man hochrennen musste, schlamm sehr viel schlamm, Elektroschocks und vieles mehr...
Kurz gesagt es war ein rießen spaß welcher nach 2:45 mit einen kühlen Bier im Ziel belohnt wurde.
Bilder:
tough mudder bilder
Am Sonntag haben wir den Vormittag mit Buster am Strand verbracht und nachmittags wieder heim gefahren.
2013 startet der erste Tough Mudder auch in Deutschland, falls jemand Interesse hat meldet euch bei mir :)
dieses Wochenende habe ich beim "Tough Mudder" mitgemacht, einem 20 km Hindernislauf. Mit meinem Kumpel Evan ging ich zusammen an start. Zusammen bildeten wir das "shit kicker" team ( nicht meine Idee!!!) .
Alles ging am Freitag nach der Arbeit los, Evan seine Freundin Nadine und ich sind in eine kleines Dorf ohne Handyempfang kurz hinter Phillip Island gefahren, in welchen wir in einem Haus welchen zum Verkauf steht schlafen durften. Das Haus gehört irgendeinem Kumpel von Nadine. Mit an Bord war auch ihr Hund Buster mit welchem ich dann den Rest des Tages Ball gespielt habe.
Am Samstag ging es mit einer sehr großen Schüssel Müsli und vielen Früchten los. Um 12 war unser start, was uns genug zeit lies um gemütlich Richtung Phillip Island zu fahren und uns anzumelden. Nach dem wir unsere Team Outfits angezogen hatten, welche Evan freundlicherweise besorgt hatte, in welchen wir aussahen wie Rednecks, haben wir uns erstmal die Haare schneiden lassen. Die Veranstalter stellten die Maschinen zur Verfügung, Hand anlegen musste man jedoch selbst.
11:50 Zeit um an start zu gehen, um in die Startzone zu gelangen musste man schon über eine Wand klettern, so nach dem Motto " Wer das nicht schafft, kanns grad lassen". Danach hat der Veranstalter ein paar Worte zur Sicherheit und der Strecke gesagt und den Tough mudder Schwur zu welchem wir auf die Knie gehen und die rechte Hand heben mussten ( Ein wenig zu ernst aber mitgehangen mitgefangen):
As a Tough Mudder I pledge :
- I understand that Tough Mudder is not a race but a challenge
- I put Teamwork and Camaraderie before my course time
- I do not whine - kids whine
- I help my fellow mudders complete the course
- i overcome all fears
Danach gings auch schon los, nach 150m das erste Hindernis, ein container voller Eis welchen wir durchqueren mussten, danach war man komplett durchnässt und dieser Zustand änderte sich auch für den Rest des Wettkampfes nicht. Danach folgten 20 km Laufen und etliche Hindernisse wie, Mauern, Tunnel, quer hängende Leitern, Half pipes die man hochrennen musste, schlamm sehr viel schlamm, Elektroschocks und vieles mehr...
Kurz gesagt es war ein rießen spaß welcher nach 2:45 mit einen kühlen Bier im Ziel belohnt wurde.
Bilder:
tough mudder bilder
Am Sonntag haben wir den Vormittag mit Buster am Strand verbracht und nachmittags wieder heim gefahren.
2013 startet der erste Tough Mudder auch in Deutschland, falls jemand Interesse hat meldet euch bei mir :)
Dienstag, 8. Januar 2013
Selbstgemachte Maultaschen
Um ein Stückchen Heimat in Australien zu haben, haben Alex und ich selbstgemachte Maultaschen gemacht. Selbstgemachte Füllung, selbstgemachter Teig, Frische Zutaten und ein selbstgemachter Kartoffelsalat, es war alles dabei was das Herz begehrt. Für 12 Personen haben wir unsere vorhaben ausgelegt, was bedeutet das wir 5 Stunden, mit schneiden, kneten, rollen, Maultasche basteln und in Brühe abkochen verbrachten, bevor wir sie am tag drauf anbraten und mit Kartoffelsalat der Meute präsentieren konnten.
Dienstag, 1. Januar 2013
Happy New Year
New
year
Mittwoch
den 26. Dezember sind wir zu 7. aufgebrochen um an der Great Ocean
Road zu campen und zu surfen. Mit unseren zwei Autos sind wir erstmal
zu Aldi um Proviant zu besorgen und dann nach Torquay um uns
Surfbretter zu leihen und ein paar Wellen zu reiten. Lukas und Arne
besitzen eigene Bretter und ich konnte eins von einem
Arbeitskollegen ausleihen.
Die
nächsten Tage sind wir jeweils relativ früh aufgestanden und an
einen Strand etwas außerhalb von Lorne gefahren um dort zu surfen
und uns einfach den ganzen Tag nur zu sonnen.
Abends
haben wir dann BBQ gemacht oder etwas gekocht und auf dem Zeltplatz
gepokert bzw. Lorne erkundet. Eigentlich ein eher verschlafenes
Örtchen aber da am Wochenende ein Festival dort stattfand war schon
einiges los.
Sonntag
war unser letzter Tag in Lorne und wir sind nicht surfen sondern
Wandern und Angeln gegangen. Wir hatten insegsamt drei Angeln und
reichlich Köder, haben aber trotzdem nur einen kleinen Barsch
gefangen. Die Wanderung war nur kurz zu den beiden Aussichtspunkten
300m über der Bucht wo wir den Tag verbrachten, jedoch um diese
interessanter zu machen ging es erst mal querfeldein.
Daraufhin sind wir auf dem Rückweg noch 2
Stunden in Torquay surfen gegangen und waren spät Abends wieder in
Melbourne.
Am
Montag darauf war dann Silvester und wir bekamen Abends Besuch von
zwei Deutschen, die wir auf dem Campingplatz kennen gelernt haben und
einem deutschen Au Pair, die bei einem Arbeitskollegen arbeitet. Wir
haben gemeinsam gegessen und Dinner for One geschaut.
Zu
10. sind wir dann gegen 23 Uhr ins Stadtzentrum gefahren und haben
uns direkt an der Bahnstation verloren weil einfach so viel los
war...
In
zwei getrennten Gruppen (die Handynetze waren auch überlastet) haben
wir uns dann das Feuerwerk am Federation Square angeguckt. Das
Feuerwerk war in der ganzen Stadt zu sehen, denn es wird von den
Dächern zahlreicher Hochhäuser (geschätzt 10-14) abgefeuert und
war sehr schön. Etwas klein für eine Millionenstadt wie Melbourne
aber die Australier sind es wohl nicht anders gewohnt - privates
Feuerwerk ist nämlich auf dem gesamten Feuerwerk verboten und wird
auch nicht verkauft (Buschbrandgefahr).
Um
das traditionelle neujahrs-schwimmen schon in der Nacht hinter uns zu
bringen sind Lukas und ich in den Yarra river gesprungen.
Dienstag, 25. Dezember 2012
Weihnachten mal anders
Merry
Christmas
Wir
hatten letzte Woche ein etwas lockereres Arbeitsleben. Ab Mittwoch
wurde im Büro viel erzählt, Verabschiedung gefeiert und wir haben
Mittwoch bis Freitag jeden Tag in der Mittagspause mit ein paar
Arbeitskollegen Footy (Australian Rules Football) gespielt :)
Freitag
Mittag gab es dann einen Christmas Lunch auf der Arbeit und jeder hat
als Geschenk eine MTUDDA Picknickdecke bekommen - auch wir
Praktikanten.
Insgesamt
habe ich über Weihnachten 10 Tage frei und das ist auch gut so.
Freitag Nachmittag kam bereits der erste Besuch an: Die drei Berliner
Jungs Lukas, David und Robin besuchen uns wieder und bleiben bis nach
Silvester.
Samstag
Mittag haben wir dann die erste Weihnachtsaktion verkleidet. 6 Jungs
- verkleidet als Weihnachtsmänner. So sind wir nach Melbourne in die
Stadt gefahren und haben an mehreren Plätzen deutsche
Weihnachtslieder gesungen - also auf deutsch. Außerdem haben wir
noch Zuckerstangen verteilt und für zahlreiche Touri-Fotos posiert.
Uns ging es mehr um Spaß an der Sache, aber wir haben in knapp 2,5h
ganze 140 Dollar gesammelt und konnten damit sowohl die Kostüme als
auch einen Teil unseres Weihnachtsessens finanzieren. Es war schon
lustig wie begeistert die Leute von 6 Weihnachtsmännern waren die in
einer fremden Sprache Lieder singen. Autos und Straßenbahnen haben
für uns gehupt, Eltern und Kinder haben uns gewunken und fast jeder
hat uns fotografiert oder wollte ein Foto mit uns. Auf dem Queen
Victoria Market waren sogar einige Österreicher und Deutsche die
dann mitgesungen haben.
Wir
waren so gut, dass wir spontan von einer Estländerin auf Ihre
Weihnachtsparty eingeladen wurden. Dort haben wir mit ein paar
Estländern, Kanadiern und Australiern gefeiert und mussten natürlich
auch nochmal singen. Des Weiteren wurde fleißig Flip-Cup gespielt, ein Trinkspiel in welchen "Team Santa" (Wir) lustiger weise nie besiegt wurden.
Sonntag
haben wir für unser großes Weihnachtsessen eingekauft, was sehr
lange gedauert hat denn es haben 15 Leute mitgegessen - und sonst nur
einen Strandtag gemacht denn es waren 40 Grad. Abends haben wir
Plätzchen gebacken und waren noch ein bisschen im Crowns Casino
feiern.
Montag
ging dann die zweite Besucherwelle los und es kamen erst Phillip (
ein MTU-Praktiktant aus Sydney der bei uns bleibt bis Silvester), die
Freunden von Alex und zwei Ihrer Freundinnen aus Deutschland, sowie
Abends noch zwei andere Deutsche die die Berliner Jungs kennen
gelernt hatten. Unser Weihnachtsessen für 15 Leute bestand aus:
einem 6.2 Kilo Truthahn, zwei fränkischen Sauerbraten, Bohnen im
Speckmantel, Salzkartoffeln, Kartoffelknödel, Apfelrotkohl und zum
Nachtisch Kirschkuchen, australischen Pflaumenpudding mit Schlagsahne
und Plätzchen. Es war wirklich sehr lecker, hat aber auch von 13-20
Uhr gedauert bis alles zubereitet war :)
Insgesamt
waren es also sehr lustige Weihnachtsferien bisher - mal sehen was
die nächsten Tage bringen. Heute bleiben wir wohl noch in Melbourne,
aber sonst werden wir wohl nochmal surfen und irgendwo campen gehen.
Donnerstag, 29. November 2012
Farbenfroh sowieso
Dieses Wochenende war die Weihnachtsfeier unserer Firma, welche überraschenderweise weniger förmlich war als ich dachte. Es gab Fingerfood und eine tolle Bar mit sofas anstatt Tischen. Des Weiteren hatte die Firma 2 DJ engagiert die dann richtig Stimmung machten um halb eins gings dann nicht mehr ganz so nüchtern wieder heim. Am Sonntag klingelte schon um 6 der Wecker, denn es war Color Run angesagt. Bei diesem Event läuft man 5 Kilometer und nach jedem km gibt es einen Farben Checkpoint in welchen man mit Farbpulver beworfen wird. Im Ziel angekommen ist der halbe Körper bunt. Um auch noch den Rest passend zu gestalten bekommt jeder ein Farbpacket, was natürlich in einer rießen Farbenschlacht endete. Das dadurch verdiente Geld wurde den Paralympics gespendet ($70,000).
Hier findet ihr die Bilder zum Color Run Melbourne:
Bilder Color Run
Es gibt auch ein Video das die Farbbomben auf der afterparty zeit :)
Hier findet ihr die Bilder zum Color Run Melbourne:
Bilder Color Run
Es gibt auch ein Video das die Farbbomben auf der afterparty zeit :)
Sommer
So es ist endlich Sommer, das Thermometer kletterte heute auf beachtliche 37°C. Aber nicht zu früh gefreut denn es wird noch heißer. Schauen wir mal ob wir nächste Woche die 40°C knacken.
Great Ocean Road und Grampians
Wenn
bei einer Soap das Drehbuch nichts mehr hergibt und die Handlung
langsam langweilig wird, kommen immer neue Darsteller auf den
Bildschirm um die Spannungskurve wieder ausm Tal zu holen, in meinem
Fall heißen die Darsteller Lucas und David. Lucas habe ich damals in
den USA kennen gelernt und damals haben wir schon keinen Schwachsinn
ausgelassen der sich uns so in den Weg gestellt hat. Um ihre Ankunft
zu zelebrieren haben wir erstmal fürstlich gegrillt, welches wetter bedingter weise aber in der Garage stattfinden musste. Am
Samstag ging es dann mit neuem Berliner Flair und einem Toyota
Landcruiser RV 80 als zusätzliches Gefährt ab auf die Great Ocean
Road. Unsere Reise begann in Torquay wo wir uns als Wellenreiter
versuchten, nach vielen Stürzen, Wasser schlucken und herumwirbeln
durch die Wellen wurde das Engagement mit einer gestandenen Kür belohnt. Danach haben wir neben dem faulsten Koala der Welt, die 12
Apostel und etliche Strände besucht, bevor wir auf einem
Hostel Hinterhof unsere Zelte aufstellen und ein paar Gute-Nacht Biere
genossen haben, bevor wir die Nachtruhe einläuteten. Sonntag haben
wir den Rest der Great Ocean Road und die Grampians gemacht. Diese
Wochenendtouren sind einfach genial. Lucas und David bleiben noch
einige Tage in Melbourne, und machen mit mir das Nachtleben unsicher,
welches Kräfte zerrend ist, da ich am morgen wieder zum Arbeiten
aufstehen muss und ich manchmal nur 1 Std Schlaf abbekomme, was es
aber Wert ist, denn Getreu dem Motto „Mitten drin statt nur dabei“
muss ich die Zeit die ich in Australien habe auch ausnutzen.
Donnerstag, 8. November 2012
Melbourne Cup Day
Der Melbourne
Cup ist das höchst dotierte Pferderennen in Australien
und Ozeanien und eines der lukrativsten der Welt. "The race that
stops a nation" findet jedes Jahr am ersten Dienstag im
November (im australischen Frühling) auf dem Flemington Racecourse
im Norden von Melbourne vor normalerweise über 100.000
Zuschauern statt. Dieser Dienstag ist ein Feiertag in Melbourne, also
haben wir anstatt zu Arbeiten den Tag auf der Pferderennbahn
genossen. Um 7 Uhr morgens haben wir uns bei einem Arbeitskollegen
getroffen und die ersten Cider und Bier getrunken, bevor es um 10
dann auf den Flemigton Racecourse ging. Wir hatten Picknick-decken
und ein großes Lunchpaket für den Tag mitgenommen. Um 3 Uhr war das
6 Mio AUD rennen, welches „Green Moon“ gewonnen hat. Prinz
Charles und Camilla gaben sich auch die Ehre und waren der
Mittelpunkt der Veranstaltung was ich ein wenig schade fand, da die
Hauptattraktion eigentlich das Rennen sein sollte.
Sonntag, 4. November 2012
Monash University
Dieser Artikel dreht sich mal nur um meine Arbeit, nicht das ihr denkt ich bin hier unten nur am Urlaub machen. Diese Woche war ich in der Monash University um die Baustelle für das neue Unigebäude zu besichtigen, ich glaube es ist für den Studiengang Musik auf Lehramt. Monash hat von der MTU einen 12V4000 Gasmotor mit Generator und dazu eine Abgaswärme Rückgewinnungsanlage gekauft um zukünftig Strom und Warmwasser zu erzeugen. Die Anlage steht, jetzt müssen noch die Leitungen verlegt werden für Gas, Abgas sowie die Isolation der Rohre. Des Weiteren muss noch die Verkabelung im Schaltschrank erledigt werden, dann ist die Anlage für die ersten Tests bereit. Die Anlage war echt interessant und auch mal gut die Anlagen nicht immer nur aufm Papier zu stehen. Ich habe zwar Bilder von der Anlage gemacht aber aufgrund der Datenschutzrichtlinien der Firma hab ich nur ein Beispiel als Bild :)
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Melde mich mal wieder :D
Habs
in letzter zeit voll verrafft zu schreiben :D, ich geb euch mal ein kurzes Heads up was so passiert ist. Also die letzten 4
Wochen waren wir in einer Bar namens „Blue Tile Lounge“ auf einer
Stand-Up-Comedy show. Dort gaben sich ca 15 Amateur Comedians die
Ehre und wir haben uns schlappgelacht, das wir danach
Bauchmuskelkater hatten.
Des
weiteren war eine Pokernacht im berühmten Crown Casino in Melbourne
ein Highlight der letzten Wochen. Mit einigen Arbeitskollegen
amüsierten wir uns an den Tischen und Bars des Casinos. Der Crown
Casino-Komplex ist der größte der südlichen Hemisphäre, da
er unter anderem drei 5-Sterne-Hotels, eine Shopping-Mall und
zahlreiche Bars und Clubs beherbergt. Und natürlich hunderte
Automaten, Roulette-, Blackjack- und Pokertische. Am Anfang sah es
beim Pokern ganz gut aus und ich lag im Plus, aber dann kam Pech und
Gier ins Spiel und die schönen Chips waren weg.
Arbeiten
macht immer noch Spaß, zurzeit gibts fast jeden Tag Kuchen da immer
irgendjemand Geburtstag hat. Hab eine größere Aufgabe für die
nächsten Wochen bekommen, ich darf den vom vorherigen Praktikanten
angefangen Quality Assurance Process vollenden.
Samstag vor einer Woche war ich mit Janek und ein paar Australiern die ich übers Klettern
kennen gelernt habe Paintball spielen im Osten Melbournes. Die
Spielfelder waren sehr Abwechslungsreich und perfekt für die
zehnköpfige Gruppe. Die ganze Aktion hat sehr viel Spaß gemacht,
aber wir waren danach so platt dass wir Samstag Abend einfach nur
zuhause rumlagen.
Sonntag vor einer Woche sind wir dann mal nach Brunswick gefahren. Dieser Stadtteil liegt im
Norden Melbournes und wandelt sich gerade von einem ehemaligen
Industriestadtteil zu einem Wohnviertel. Es gibt unzähle Bars,
Cafes, Second-hand Läden und die Gegend gilt als sehr hip.
Wir
haben uns dann auch mal zu den Hipstern in den Innenhof eines Pubs
gesellt und dort den Nachmittag verbracht, was sehr lustig war.
Letztes
Wochenende war ich in den Arapiles,
eine Felsformation, die etwa 140 Meter über den Wimmera
Ebenen
herausragt im westen von Victoria.
Am Freitag bin ich direkt nachem Arbeiten mit Aaron und John Richtung
Arapiles aufgebrochen. Die anderen sind alle schon am Donnerstag
gefahren. Samstag gings mit strahlendem Sonnenschein an die Felsen
nach 2 40m Touren zum Aufwärmen , machten wir uns am Nachmittag an
eine Mehrseillängentour von 120m, „the Bard“ ist der Name dieser
Tour mit einem wunderschönen Aussichtspunkt auf ca. 100m. Am Abend
saßen wir noch ewig am Lagerfeuer bevor alle in ihren Zelten
verschwanden. Sonntag war wieder Sonnenschein, perfekt für ein paar
Klettertouren. Am Abend haben wir dann schnell das Lager
zusammengepackt und uns wieder auf dem 4 stündigen Heimweg gemacht.
Ansonsten verbringen wir nun immer mehr Zeit am Strand da sich endlich mal der Sommer in Australien meldet, wir hatten nun einige Tage mit 30°C. Achja und wir Planen die kommenden Wochenenden, auf dem Plan steht, Melbourne Cup, Tasmania, Wilsons Promontory und vieles mehr.
Montag, 1. Oktober 2012
Grampiens
und
es gab reichlich an Speis und vor allem Trank. 12 Uhr und gefühlte
20 Pitchers später machten wir uns mal wieder Richtung Heimweg.
Dieses
Wochenende gings zum Grampiens Nationalpark, Alan, Matt, Ben und ich
direkt nachm Arbeiten unsere Ausrüstung gepackt und sind Richtung
Nationalpark aufgebrochen. 300km in einem bis zum Dach Vollgestopften
Auto auf dem weg zu einem der besten Wochenenden bisher. Wir sind so
um 10:30 Abends am Stapylon Camping Platz angekommen, es schüttete
aus einem und wir wollten nurnoch ab ins Zelt und schlafen. Denkste,
mein Arbeitskollege hatte mir 2 Zelte geliehen, welche beide keine
Regenabdeckung hatten, durchnässt und genervt vom Versuch die beiden
unvollständigen Zelte so übereinander zu beugen das sie ein
Wasserdichtes Gerüst ergeben, machten wir uns wieder zurück nach
Stawell und mussten im Motel pennen.
Am nächsten morgen mussten wir bis um 9 in Stawell warten um uns ein Zelt zu kaufen, da die Läden leider nicht früher aufmachten. Ein wenig genervt von der Nacht sind, wir
zum Bouldern aufgebrochen, die Szenerie der Grampiens ist
atemberaubend und von Schlangen oder Spinnen war keine Spur zu sehen.
Nach 7 Stunden Felsen hochschaukeln grillen wir Unmengen von Fleisch
und Wurst, da sowohl Alans als auch Matts Vater Metzger war. Nach dem
Essen konnten wir endlich das Bier kalt stellen, da die ganze Kühlbox
voller Fleisch war :D. Nach einer kalten Nacht, ging es am 2ten Tag
wieder zurück an die Berge. Jedoch waren die Finger vom ersten Tag
ziemlich mitgenommen, daher wars etwas schmerzhafter.
Alan
und Matt hatten am Montag frei, daher mussten wir uns eine andere
Mitfahrgelegenheit suchen, zum Glück haben sich Rach und Pete
hilfsbereit gezeigt und haben Ben und mich um 6 mitgenommen, 4
Stunden und 300 km später standen ich wieder daheim und war froh
eine Dusche nehmen zu können.
Montag, 17. September 2012
Work-Life-Balance
Der Abend war aber unschlagbar, wir ( alle 6 Interns) haben Karten für das Halbfinale der australischen Footy League erstanden. Auch wenn wir keine Ahnung von den Regeln hatten und uns bis zum Ende des Spiels nicht alles klar war, waren die 2 ½ Stunden im MCG Cricket Ground (bis zu 100 000 Zuschauer) der Wahnsinn. Wir unterstützen natürlich Collingwood, die Mannschaft aus Melbourne, welche nach anfänglichen Schwierigkeiten in einem spannenden Spiel die West Coast Eagles mit 72:60 schlugen. Faszinierender Weise gab es weder Absperrungen noch Security zwischen Spielfeld und Tribüne, anscheinend können sich die Australier besser beherrschen. Collingwood hat eine eigene Siegeshymne welche euch natürlich nicht vorenthalten will.
Nach dem Spiel gings nach Richmond wo ich bei ein paar Australiern die Nacht verbrachte, wir fuhren mit Skateboards durch die City und aßen Burger bis wir fast platzen. Der Hazard Burger 3x Fleisch, 3x Bacon, 3x Ei, 3x Käse und dann noch der Rest wie Zwiebeln, Tomate und Salat. Die Australier ernähren sich ja genauso Gesund wie die Amerikaner :D. Am Sonntag gings ab in den Park, ne Runde Footy Spielen, also die Kicks klappen schon ganz gut, nur die Handballs sind echt ein Unding.
So
weit so gut, wir sind nun seit 2 Wochen hier und warten immer noch
sehnlichst auf den Sommer. Wie laufen eig eure Praktikas,
Auflandsaufenthalte etc, schreibt mir auch mal ich erfahr ja
garnichts hier am anderen Ende der Welt.
Cheers
Chris
Sonntag, 9. September 2012
Erstes Partywochenende
Die erste Arbeitswoche gibt mir so langsam Aufschluss wie die restlichen 6 Monate so werden und ich merke das mein Chef und auch John ( der Projektleiter) mich richtig fordern und fördern wollen. Ich habe schon Aufgaben in den unterschiedlichsten Themenbereichen bekommen und werde wohl auch noch in etliche weitere eingebunden.
So nach der ersten harten Arbeitswoche :) war ein wenig feiern angesagt. Am Freitag gings auf ein Feierabendbier in die "Section 8", einer Szene bar unter einem Hallendach in einer kleinen Seitenstraße von Chinatown. Die Heizstrahler und der für australische Verhältnisse günstige Havanna Cola spendeten uns in der kalten Frühlingsnacht Wärme, während wir mit ein paar locals auf den start des Wochenendes anstießen.
Am Samstag war der erste Roadtrip angesagt, wir schnappten uns das Auto und fuhren um Port Phillip herum bis zu Küste. Das eher schlechte Wetter verhinderte die Sicht auf Melbourne und den restlichen Küstenabschnitt, aber das Highlight waren die wilden Wallabys.
Am Abend gingen wir mit Wadim ( einem Freund aus Albstadt), der gerade in Melbourne Urlaub machte und bei ein paar Mexikanerinnen untergekommen war, feiern. Zuerst ging es ab in einen britischen Pub, wo gerade eine live Band spielte und als wir angeheitert genug waren, gings in einen Elektroclub namens Cookie. Dieser stellte sich jedoch als sehr merkwürdig heraus, da nach 5 Minuten feiern eine Dragqueen Show losging, die 3 Männer hatten die unbeschreiblichsten Kostüme an, da fehlten einem echt die Worte. Von dieser Show nahmen wir dann reiß aus und sind ich die Nachtluft von Melbourne geflüchtet.
Den Sonntag verbrachten wir eher ruhig, da uns die Nacht noch in den Knochen steckte. Jeder verbrachte den Tag für sich, Alex las ein Buch, Janek war in der Stadt und ich war mal wieder klettern, wär häts auch anders erwartet. Den Abend verbrachten wir mit einem großen Abendessen, denn Alex ist 25 geworden und die Mädels haben einen neuen Mitbewohner bekommen. Alberto ist Argentinier und schafft bei der mtu in Friedrichshafen, er macht ein halbes Jahr Trainee in Melbourne und wurde bei uns untergebracht. Das Wochenende war mal wieder vollgepackt.
So ich geh jetzt mal pennen muss morgen wieder schaffen, viel Spaß euch bei dem was ihr gerade so macht. ich melde mich wieder wenns was zu erzählen gibt.
So nach der ersten harten Arbeitswoche :) war ein wenig feiern angesagt. Am Freitag gings auf ein Feierabendbier in die "Section 8", einer Szene bar unter einem Hallendach in einer kleinen Seitenstraße von Chinatown. Die Heizstrahler und der für australische Verhältnisse günstige Havanna Cola spendeten uns in der kalten Frühlingsnacht Wärme, während wir mit ein paar locals auf den start des Wochenendes anstießen.
Am Abend gingen wir mit Wadim ( einem Freund aus Albstadt), der gerade in Melbourne Urlaub machte und bei ein paar Mexikanerinnen untergekommen war, feiern. Zuerst ging es ab in einen britischen Pub, wo gerade eine live Band spielte und als wir angeheitert genug waren, gings in einen Elektroclub namens Cookie. Dieser stellte sich jedoch als sehr merkwürdig heraus, da nach 5 Minuten feiern eine Dragqueen Show losging, die 3 Männer hatten die unbeschreiblichsten Kostüme an, da fehlten einem echt die Worte. Von dieser Show nahmen wir dann reiß aus und sind ich die Nachtluft von Melbourne geflüchtet.
Den Sonntag verbrachten wir eher ruhig, da uns die Nacht noch in den Knochen steckte. Jeder verbrachte den Tag für sich, Alex las ein Buch, Janek war in der Stadt und ich war mal wieder klettern, wär häts auch anders erwartet. Den Abend verbrachten wir mit einem großen Abendessen, denn Alex ist 25 geworden und die Mädels haben einen neuen Mitbewohner bekommen. Alberto ist Argentinier und schafft bei der mtu in Friedrichshafen, er macht ein halbes Jahr Trainee in Melbourne und wurde bei uns untergebracht. Das Wochenende war mal wieder vollgepackt.
So ich geh jetzt mal pennen muss morgen wieder schaffen, viel Spaß euch bei dem was ihr gerade so macht. ich melde mich wieder wenns was zu erzählen gibt.
Dienstag, 4. September 2012
Turning 23
Mein
Geburtstag begann mit ner runde laufen, die Sonne ging direkt hinter
der Skyline von Melbourne auf und erneut sah ich ein paar
Zwergpinguine, diese sind wohl Dauergäste des Altona beaches.
Danach
habe ich die Geschenke ausgepackt, welche mit mir nach Australien
gereist sind. Vielen Dank für die Geschenke, Anrufe und Glückwünsche
hab mich sehr gefreut :). Auf der Arbeit angekommen hats mich schier
umgekommen dort wurde ein Kuchen für mich gebacken, ich hätte nicht
gedacht, das überhaupt jemand wusste das ich Geburtstag habe.
In
meiner Abteilung steht gerade ein Auftrag für einen Generator mit
Kraft-Wärme-Kopplung an, für welchen wir ein Angebot ausarbeiten.
Am Montag darf ich bei der Berechnung der Life Cycling Costs helfen,
bin mal gespannt was von der Vorlesung von Herr Sommer hängen
geblieben ist. Ansonsten muss ich mit ihm ne Runde skypen, er freut
sich bestimmt über einen Anruf vom anderen Ende der Welt.
Am
Abend saßen wir ( die Praktikanten) noch ein wenig zusammen und
haben meinen gb gefeiert. Es gab ein paar Flaschen Wein zu trinken,
denn diesen kann man sich in Australien sogar leisten.
Ich
hoffe bei euch läuft alles, speziell bei Korean-Max und China-Benny welche dieses Semester auch einfach mal auf und davon sind. Cya Mates.
Montag, 3. September 2012
Business here we come
Hey,
Leute der erste Arbeitstag war an sich gar nicht so spektakulär,
natürlich war alles neu und man wurde dutzenden Mitarbeitern
vorgestellt, aber den Vormittag verbrachten wir mit
Sicherheitseinweisung und Image Filmen der Firma, danach gab mir mein
Supervisor Joe Galati 2 dicke Ordner mit Richtlinien und Infos, damit
ich mit den Produkten der MTU Detroit Diesel Australia vertraut
machen konnte und ein in Zukunft weiß an was ich arbeite.
| Steffi, Alex, Janek, Kim, Chris |
Den
Nachmittag verbrachte ich auf der Zulassungsstelle um unseren Ford
Falcon 4.0 GLi eintragen zu lassen. Ich bin der stolze Besitzer eines
14 Jahre alten Fords, aber dieser links Verkehr macht mich echt
kirre, ich erwischte mich des öfteren wenn ich allein auf der Straße
war, das ich mich reflexartig auf der rechten Spur einordnete. Am
Abend haben wir wie immer zusammen gekocht und zur Feier des ersten
geschafften Tages gabs einen Rosé.
Morgen werd ich zu meinem gb
nochmal posten, aber danach wird es wohl sporadischer ablaufen.
Samstag, 1. September 2012
Alex Down Under
Alex
ist der vorerst letzte Praktikant, damit ist die Bagage komplett.
Heute hat die 5-Köpfige Truppe die Stadt erkundet, da ich der
„erfahrenste“ unter den neuen war musste ich die Stadtführung
machen. Mit meinem schmalen Halbwissen führte ich die Truppe vom
Federation Square über einige verwinkelte Gassen mit Graffiti hin
zum Parlament. Von diesem ging es dann durch China-Town über die
Einkaufstraße Melbournes (Swanston Street) hin zum Eureka Tower, dem
Höchsten Aussichtspunkt der südlichen Hemisphäre.
Die
Aussicht vom 300m hohen Turm bot einen atemberaubenden 360° Blick
über die Stadt. Am Abend haben wir zusammen gekocht und mussten uns,
da wir nun vollzählig waren, um den Verwaltungskram wie
Autoversicherung und Zulassung kümmern.
Freitag, 31. August 2012
Janek und Steffi
Heute
kam ein weiterer Praktikant (Janek) an, nachdem dieser sein Zimmer
bezogen hatte, gingen wir Altona erkunden. Bei dieser Gelegenheit
schauten wir beim Apartment (die Unterkunft der beiden weiblichen
Praktikantinnen) vorbei. Dort stand Steffi mit all ihrem Sach vor
der Tür und kam nicht rein, da alle ausgeflogen waren. Diese war
natürlich überglücklich über unser zufälliges erscheinen und kam
mit in unsere Unterkunft, wo wir den Nachmittag mit quatschen und dem Verzehr von Känguru fleisch verbrachten. Am Abend war klettern in der Cliffhanger Climbing Hall
in Altona angesagt. Eine große Halle, mit einem tollen
Boulderbereich ( Für alle Kletterer absolut empfehlenswert :) ).
Donnerstag, 30. August 2012
Step 2
Die
erste Nacht in Australien ist schon um halb 8 vorbei, "sanft"
wurde ich von dem Rasenmäher und Laubbläser meines Nachbar
aufgeweckt. Da fiel es mir ziemlich leicht das Haus zu verlassen und
erst mal einkaufen zu gehen.
Am
Nachmittag nahm ich erneut die Metro nach Melbourne, denn ich hatte
mir eine Städtetour aus dem Lonely Planet ausgesucht. Nach einer
halben Stunde wurde ich von einem Platzregen überrascht, also ging
ich in die Hardrock Kletterhalle, welche ich am Tag zu vor beim
Sightseeing entdeckt hatte. Ich kann jedem der in Australien klettern
gehen will einen großen Geldbeutel empfehlen, da hauts einen fast
vom hocker was die hier verlangen.
Beim
Klettern habe ich, auf der Suche nach einem Kletterpartner, 3
Einheimische kennen gelernt, welche mich direkt zum Thai Noodle essen
eingeladen haben. Evan, Courtney und Fazlin meinten dann es gäbe ein
Oktoberfest auf dem Federation Square, und als Deutscher müsste man
da ja dabei sein. Schauen wir mal wie die Australier das Oktoberfest
zelebrieren. Nach 5 Stunden klettern war dann nurnoch schlafen
angesagt.
Bisher
bin ich von allem Positiv überrascht, den Leuten, der Stadt, der
Unterkunft, bin mal gespannt wie die Arbeit ist. Naja Montag geht’s
los, dann heißt es schaffe.
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